Es ist uns eine Freude, interessierte und engagierte Menschen auf den verantwortungsvollen Beruf des Heilpraktikers vorzubereiten. Viele unserer Schülerinnen und Schüler haben die Überprüfung durch das Gesundheitsamt erfolgreich bestanden und führen mittlerweile ihre eigene Praxis.

Bewährt hat sich das Konzept des Unterrichts in kleinen Gruppen, um eine intensive Erarbeitung der Inhalte und individuelle Betreuung zu verbinden.
Die praxisorientierte Ausbildung setzt sich aus Intensivseminaren, praktischen Übungen, vielseitigen Demonstrationen und Anleitung zum Selbststudium zusammen. Sowohl in den medizinischen Grundlagenfächern als auch in den naturheilkundlichen Therapiemethoden sind qualifizierte Dozenten für Sie da und ermöglichen Ihnen optimales und schnelles Lernen.
Wichtig ist uns die persönliche Betreuung: Wir geben Feedback zu Ihren Lernfortschritten, helfen Ihnen über eventuelle Lernschwierigkeiten hinweg, beantworten detailliert fachliche Fragen und geben Ihnen spezielle Tipps für die Prüfungsvorbereitung.

Das Berufsbild des Heilpraktikers

Der Heilpraktiker und der Arzt gehören zu den einzigen Berufen, die in Deutschland die Heilkunde berufsmäßig ausüben dürfen. Während der Mediziner in der Regel ein festgelegtes Studium von 6-8 Jahren absolvieren muß, ist die Ausbildung des Heilpraktikers gesetzlich nicht geregelt. Im Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde wird lediglich vorgeschrieben: »Wer die Heilkunde, ohne als Arzt bestallt zu sein, ausüben will, bedarf dazu einer Erlaubnis«. Diese Erlaubnis wird durch eine meist schriftliche und mündliche Überprüfung beim Gesundheitsamt erworben.

Als HeilpraktikeranwärterIn haben Sie eine eigene Vorstellung davon, wie Sie sich in diesem Beruf verwirklichen möchten. Die einen sehen sich mehr im psychologischen Bereich, die anderen bevorzugen vielleicht Ernährungstherapie, Akupunktur, Homöopathie etc. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig. Vielleicht möchten Sie auch erst einmal verschiedene Richtungen kennenlernen? Wofür auch immer Sie sich entscheiden, für alle Therapien ist immer ein umfangreiches Grundwissen erforderlich. Es macht sehr viel Freude, diese medizinischen Kenntnisse zu erwerben, da Sie bei jedem Gebiet verstehen lernen, warum Sie dieses Wissen für Ihre Praxis brauchen. Es ist ein lebendiges Lernen für das Leben und nicht nur für eine Überprüfung beim Gesundheitsamt.

Der Heilpraktiker ist nicht selten Mediziner, Seelsorger und Psychotherapeut in einem. Zu ihm kommen Menschen, die oft schon einen langen Behandlungsweg unterschiedlichster Art hinter sich haben, die müde und erschöpft sind von vielen Nebenwirkungen und Diagnoseverfahren. Sie hoffen, durch eine sanftere Therapie im Rahmen eines ganzheitlichen Verständnisses von Leib und Seele Heilung zu erhalten. Der Heilpraktiker ist ein Bindeglied zwischen Natur und Gesellschaft, zwischen Krankheit und Gesundheit. Manch eine Krankheit ist der verzweifelte Versuch des Körpers, den Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen, um Schaden an Seele und Geist zu verhindern. Dies sollte der Heilpraktiker verstehen lernen, um den Kreislauf der Symptom-Unterdrückungen und wiederkehrenden Erkrankungen zu stoppen. Wenn Sie mit Liebe und Sachverstand arbeiten, werden die Menschen zu Ihnen finden, denen Sie Wegbegleiter und Therapeut sein dürfen.

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Wer war Hippocrates?


Unsere Schule trägt den Namen des wohl berühmtesten Arzt der Antike. Vielleicht kennen Sie den »Eid des Hippocrates«? Ärzte und Heiler haben ihn bei Apollon und den anderen Heilgöttern als Zeugen geschworen, um nach bestem Wissen und Können Ratschläge und Verordnungen zum Heil der Kranken zu geben. Die Patienten sind dabei vor all dem zu schützen, was ihnen schaden könnte oder unrecht täte. Dies ist auch der wichtigste Grundsatz für unseren Beruf als Heilpraktiker. Hippocrates (ca. 460 - 360 v. Chr.) gilt als der Begründer einer neuen Ära des therapeutischen Denkens und Handelns. Die Vier-Säftelehre des Hippocrates, entstanden aus den griechischen Vier Elementen, war ein ganzheitlich medizinisches Modell. Der Kern dieser »neuen« Heilkunst bestand darin, den Patienten in seiner Umgebung möglichst genau und aufmerksam zu beobachten. Durch Veränderung der Lebensweise wird der »innere Arzt« aktiviert. Dies ist mit das wichtigste Ziel der heutigen Naturheilkunde.

Bereits Hippocrates erkannte die Grundlagen des Heil-Praktiker-Berufes, die heute noch so aktuell wie damals sind:
  1. Den Patienten nicht zu schaden.
  2. Die Anregung der Selbstheilungskräfte des Patienten. So kann der Patient, mit unserer Unterstützung und aus eigener Kraft, den für ihn optimalen Zustand der Gesundheit erreichen.
  3. Den Patienten in seiner Ganzheit (Körper, Seele, Geist) auf seinem Genesungsweg zu begleiten.

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